Lange Zeit war ich auf der Suche nach einem guten Kaffee, bei dem auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Durch eine Empfehlung bin ich auf die Kaffeerösterei in Österreich, J.HORNIG, gestoßen, die schon seit hundert Jahren Kaffeebohnen mit der Kofrosta-Technik veredelt.
Nach dem Rösten werden die Kaffeebohnen bei -78 Grad binnen weniger Sekunden sofort abgekühlt, was wesentlich zur Aroma-Stabilisierung beiträgt.
| Kofrosta-Kaffee-Veredelung für ein sanftes Aroma | |
| Die Kofrosta-Veredelung wurde von einem deutschen Ingenieur, Hans Bach, erfunden. Beim Kaffeerösten entsteht das Problem, dass nach der Röstung bei der langsamen Abkühlung der Bohnen auch viele Aromen verloren gehen. Nach etlichen Experimenten mit der Kälte-Technik fand Hans Bach die Lösung für die Aroma-Stabilisierung: Abkühlung mit flüssiger Kohlensäure. Nach dem Rösten werden die Kaffeebohnen in der Kofrosta-Maschine durch einen Luftstrom in Bewegung gehalten und dabei mit flüssiger Kohlensäure umspült, bei einer Temperatur von -78 Grad. Dadurch werden die Kaffeebohnen von Röstrückständen befreit und das Aroma wird für Wochen in der Bohne „eingeschlossen“. Durch diese Kaffee-Veredelungsmethode wird der Kaffee sanfter, weniger säurehaltig und entfaltet das volle Aroma. Auch Nicht-Kaffeekenner werden den Unterschied zum herkömmlichen Kaffee bemerken. Bei einem Preis von ca. 15 EUR pro Kilo lohnt es sich allemal, den Kaffee von HORNIG auszuprobieren und zu vergleichen. Im Test hatte ich verschiedene Kaffeesorten, auch solche, die das Doppelte gekostet haben. Der HORNIG-Kaffee hat dabei immer am besten abgeschnitten. Nun ist es so, dass die Geschmäcker verschieden sind, doch als ich den Kaffee ohne „Vorwarnung“ meinen Bekannten serviert habe, wurden sie sofort auf das sanfte und volle Aroma aufmerksam. Empfehlenswert ist auch der Einsatz von Brita-Wasserfiltern. Das gefilterte Wasser ist frei von Schwermetallen und Verunreinigungen, was sich positiv auf den Kaffee-Geschmack auswirkt und zusätzlich die Kaffeemaschine schont. | |
